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Aus dem Institut zur Erforschung der Geschichte der Gewerkschaften und der Arbeiterkammern ist 2020 das Institut für Historische Sozialforschung geworden.

Wir wünschen Ihnen alles Gute zum Jahreswechsel!

 

Blog mit kategorien

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Actors and Structures of European Cultural Diplomacy: A comparison of French, Austrian and Spanish Cultural Institutes since 1945 (Arbeitstitel)

Kulturinstitute wie das Instituts Français, das Österreichische Kulturforum oder das Instituto Cervantes gehören seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu den Instrumenten, derer sich moderne Staaten in ihren auswärtigen Kulturpolitiken bedienen. Ihre Entstehungsgeschichten, Administrationen und Akteur*innen unterscheiden sich jedoch, ebenso wie die Bedeutung die ihnen in den jeweiligen Staaten zugesprochen wird, zum Teil recht deutlich.

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Gedenkinstallation zur „Zentralstelle für jüdische Auswanderung“

Am heutigen Standort der Arbeiterkammer Wien befand sich nach dem „Anschluss“ Österreichs an Deutschland 1938 die „Zentralstelle für jüdische Auswanderung“. Diese „Behörde neuen Typs“ war unter der Leitung Adolf Eichmanns zunächst für die Vertreibung später für die Deportation der jüdischen Bevölkerung in die Todeslager verantwortlich. Die AK Wien hat nun einen Wettbewerb zur Gestaltung einer Gedenkinstallation an diesem Ort der Täter durchgeführt.

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AK-Mitarbeiterinnenausweis von Käthe Leichter
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Käthe Leichter (1895-1942)

Anlässlich der Gründung des Referates für Frauenarbeit in der AK Wien vor mehr als 95 Jahren und des bevorstehenden 80. Todestages von Käthe Leichter skizzierte die wissenschaftliche Mitarbeiterin des IHSF, Sabine Lichtenberger die Gründung und Tätigkeit des Frauenreferates der AK Wien in der Ersten Republik unter der Leitung von Dr. Käthe Leichter geb. Pick (1895-1942).

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körner potrait
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Zur Geschichte des Theodor Körner Fonds

Der Theodor Körner Preis wird seit 66 Jahren an hervorragende junge WissenschafterInnen und KünstlerInnen verliehen. Seine Geschichte erzählt viel über die österreichische Wissenschaftslandschaft seit den 1950ern – und nicht nur über sie.

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Standgerichtsverhandlung. Wien, Februar 1934
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Repressionsforschung

Die Arbeiterbewegung in Österreich wurde nicht erst 1938 durch die Nationalsozialisten, sondern bereits 1933/34 durch den Austrofaschismus zerschlagen. Erstmals erforscht dieses Projekt systematisch die politisch motivierte Verfolgungspraxis in den Jahren 1933-1938.

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Arbeiterkinder

Arbeiterkinder

Geschichte und Gesellschaft

Welche Werte wir teilen, wem wir uns verbunden fühlen, ob wir die Welt für veränderbar halten oder nicht: all das hängt stark davon ab, wie wir auf die Vergangenheit schauen.

Keine Entwicklung war zwangsläufig,

immer gab und gibt es eine Vielzahl von Alternativen. Geschichte zu schreiben bedeutet deshalb auch, Weggabelungen in der gesellschaftlichen Entwicklung sichtbar machen.

Welche Optionen erwogen und welche Wege letztlich beschritten wurden hat viel damit zu tun, wie Menschen zu einer gegebenen Zeit die Zustände um sich herum beurteilten.

Denken, Fühlen und davon abgeleitet Handeln basieren auf Erlebtem. Weil Menschen höchst unterschiedliche Erfahrungen machen, denken sie auch unterschiedlich. Was prägt, hängt vom jeweiligen sozialen Hintergrund ebenso ab wie von Lebens- und Arbeitsbedingungen, dem Geschlecht oder einschneidenden Erlebnissen.

Stets sind es aber die Menschen selbst, die ihre Geschichte machen, an denen es liegt, ihr Schicksal in die Hand zu nehmen.

Geschichte kann beides: Sie entmutigt und macht klein, wenn sie den Anschein erweckt, lediglich die vermeintlich „Großen“, die Reichen, Fürsten, Feldherren und Staatsmänner seien es, die den Lauf der Dinge bestimmten. Wenn uns in den Geschichtsbüchern aber auch all die Menschen begegnen, die sich gegen Unterdrückung und Ausbeutung gewehrt haben und für eine Gesellschaft der Gleichen und Freien eintraten, kann Geschichte auch Mut machen und Hoffnung geben.

In diesem Sinne verstehen wir unsere Arbeit als aktiven Beitrag zu einem demokratischen historischen Bewusstsein, als eine wesentliche Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe.

Keine Entwicklung war zwangsläufig,

immer gab und gibt es eine Vielzahl von Alternativen. Geschichte zu schreiben bedeutet deshalb auch, Weggabelungen in der gesellschaftlichen Entwicklung sichtbar machen.

Welche Optionen erwogen und welche Wege letztlich beschritten wurden hat viel damit zu tun, wie Menschen zu einer gegebenen Zeit die Zustände um sich herum beurteilten.

Denken, Fühlen und davon abgeleitet Handeln basieren auf Erlebtem. Weil Menschen höchst unterschiedliche Erfahrungen machen, denken sie auch unterschiedlich. Was prägt, hängt vom jeweiligen sozialen Hintergrund ebenso ab wie von Lebens- und Arbeitsbedingungen, dem Geschlecht oder einschneidenden Erlebnissen.

Stets sind es aber die Menschen selbst, die ihre Geschichte machen, an denen es liegt, ihr Schicksal in die Hand zu nehmen.

Geschichte kann beides: Sie entmutigt und macht klein, wenn sie den Anschein erweckt, lediglich die vermeintlich „Großen“, die Reichen, Fürsten, Feldherren und Staatsmänner seien es, die den Lauf der Dinge bestimmten. Wenn uns in den Geschichtsbüchern aber auch all die Menschen begegnen, die sich gegen Unterdrückung und Ausbeutung gewehrt haben und für eine Gesellschaft der Gleichen und Freien eintraten, kann Geschichte auch Mut machen und Hoffnung geben.

In diesem Sinne verstehen wir unsere Arbeit als aktiven Beitrag zu einem demokratischen historischen Bewusstsein, als eine wesentliche Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe.

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Aus dem Institut zur Erforschung der Geschichte der Gewerkschaften und der Arbeiterkammern ist 2020 das Institut für Historische Sozialforschung geworden.

 

 

WIR WÜNSCHEN
IHNEN ALLES GUTE
ZUM JAHRESWECHSEL !

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Portrait Florian Wenninger

Florian Wenninger

Institutsleiter

IHSF teammember

Mag. Dr. Florian Wenninger

Institutsleiter: Politikwissenschafter und Historiker, Senior Research Fellow und Lehrbeauftragter am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien und an der FH Campus Wien;

Redaktionsmitglied der Zeitschrift „Zeitgeschichte“.

Leiter des Forschungsprojektes „Politische Repression in Österreich 1933-1938“.

  • Polizei und Devianz
  • Diktatur und Transformation
  • Historische Identitätsbildung
  • Zus. mit Hendrik Wagenaar 2020: Deliberative Policy Analysis, Interconnectedness and Institutional Design: Lessons from „Red Vienna“, in: Policy Studies, 41. Jahrgang H 4, 411-437, DOI: 10.1080/01442872.2020.1717456.
  • „Ein Brückenkopf des Deutschtums in Südost?“ Die Schwarze Reichswehr in Österreich 1919-1922, in: Hänni, Adrian/Rickenbacher, Daniel/Schmutz, Thomas (Hg.), Über Grenzen hinweg. Transnationale politische Gewalt im 20. Jahrhundert, Frankfurt 2020, 91-123.
  • „The Duty to Express Value Judgments“. Charles Adams Gulick, Interwar Austria and the Question of Political Neutrality as a Scholarly Virtue, in: Contemporary Austrian Studies 28/2019, 241-279.

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Portrait Florian Wenninger

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Institutsleiter

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Charlotte Rönchen

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Tobias Rainer

Tobias Rainer

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Paul Dvorak

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Grundgedanke

Warum Geschichte vor allem für diejenigen wichtig ist, die sich in der Gegenwart für eine gerechte Gesellschaft einsetzen.

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Jüdische Gewerkschafter

Jüdische AktivistInnen prägten die österreichische Arbeiterbewegung über Jahrzehnte. Wir erforschen die Geschichte Jüdischer GewerkschafterInnen.

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Hölzerne Sohlen als Hitzeschutz, USA
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Der Takt des Fortschritts
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