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Foto einer Standgerichtsverhandlung

Politische Repression in Österreich 1933-1938

Die Arbeiterbewegung in Österreich wurde nicht erst 1938 durch die Nationalsozialisten, sondern bereits 1933/34 durch den Austrofaschismus zerschlagen. Erstmals erforscht dieses Projekt systematisch die politisch motivierte Verfolgungspraxis in den Jahren 1933-1938..


Projektverantwortlich: 
Florian Wenninger und Charlotte Rönchen

Die Arbeiterbewegung in Österreich wurde nicht durch die Nationalsozialisten, sondern bereits 1933/34 durch den Austrofaschismus zerschlagen. Nach wie vor gehen die Annahmen über Art und Ausmaß der politisch motivierten Verfolgungspraxis in der österreichischen Diktatur weit auseinander. Das Projekt „Politische Repression 1933-1934“ erhebt erstmals auch quantitativ das Ausmaß dieser Unterdrückungspolitik und wertet zu diesem Zweck österreichweit die erhalten gebliebenen Akten der Landes- und Kreisgerichte sowie ausgewählter Bezirksgerichte aus. Desgleichen werden in die Untersuchung Akten der Polizeibehörden, der Präsidentschaftskanzlei sowie der Landes- und Bundesverwaltung einbezogen. Nachkommen von Betroffenen (mit Ausnahme von NationalsozialistInnen) können eine Tilgung von Urteilen und eine Rehabilitierung ihrer Vorfahren beantragen.

Nähere Informationen auf der Projektwebsite http://www.repression-1933-1938.at/site/home

Zur gesetzlichen Grundlage der Rehabilitierung siehe hier https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/I/I_01644/index.shtml